Hallo Beamforce-und Lasertag Freunde

Das Turnier in Darmstadt ist vorbei und wir wollen euch natürlich an unserem Rückblick teilhaben lassen:

Gut gelaunt und immer noch beflügelt von unserem grandiosen Abschneiden am 7. Spieltag, machten wir uns bereits am Samstag in die Großstadt im südlichen Hessen auf – LaserTag Darmstadt war unser Ziel.

Nach einer Planschrunde mit den Cardinals Regensburg im hoteleigenen Pool, ging es zu einem gemütlichen Abendessen mit den LaserPandas – LaserTag Hannover.

Darmstadt hat die perfekte Lobby für einen langen Spieltag

Ausgeruht schlugen wir am nächsten Tag um punkt 8 Uhr in der Halle auf. Die Arena von Lasertag Darmstadt war uns bereits aus dem vorwöchigem Sonntagstraining und dem DLP bekannt:
Ein riesiges Foyer und zwei großartige Spielfelder! Die örtlichen Gegebenheiten sind also wie geschaffen für einen tollen GLL Spieltag.
Wenn das auch für die Technik gelten würde…

Nach der Ansprache des Arenaleiters Robert und dem Headreferee Aki ging es an die Gruppenauslosung.

Die Gruppenauslosung

Wir waren die erste Mannschaft, die in Gruppe C gelost wurde. Zu uns gesellten sich noch die Newcomer Kölsche Täagger und The Tag Tigers – LaserTag Mainz.. Außerdem durften wir uns auf ein Match gegen LSC Stigmata freuen. Im Verlauf der GLL konnten wir gegen diese, inzwischen tuniererfahrene Mannschaft bereits einen Sieg (Aschaffenburg) und eine Niederlage (Hanau) verbuchen.

Damit diese Gruppe nicht ganz ohne “Big Player” auskommen musste, schickte das Los noch die WatchDogs HANAU mit ins Rennen.
Hier sieht die Statistik für uns deutlich schlechter aus: 2 Niederlagen (Mainz und Aschaffenburg) und 1 Sieg (Rosenheim). Und dank diesem hatten die Wachhunde noch eine Rechnung mit uns offen. Haben wir ihnen doch in Rosenheim die Möglichkeit genommen, sich in der Tabelle von den Ghosts abzusetzen.
Wir wussten, dass dies ganz klar das härteste Spiel der Gruppe wird, da uns die Hanauer keinen Meter schenken würden.

Soweit schien die Gruppe fordernd und aufgrund der Newcomer kaum berechenbar, aber das Weiterkommen nicht unmöglich.

First Round: Kölschen Täager

Nach fast 3 Stunden Wartezeit startete unser erstes Spiel gegen die Kölschen Täager.
Zur Halbzeit ein ernüchterndes Ergebnis: 70 – 166 für die Kölner.
War es etwa wirklich nur unser Hallenvorteil, der uns in Rosenheim so weit brachte?

Nein, war es nicht! In der zweiten Halbzeit drehten wir auf, das Spiel um und gewannen souverän mit 362 – 218. Unser erster Auswärtssieg seit Aschaffenburg…wurde aber auch mal wieder Zeit

Second Round: The Tag Tigers

Als nächstes standen The Tag Tigers auf dem Plan. Oder besser gesagt, wir auf ihrem…
Die Mainzer frischten unsere Lektion auf, die wir in Hanau schmerzlich lernen mussten: Unterschätze niemals Newcomer!
Mit 200 – 392 mussten wir uns geschlagen geben. Aber die Gruppenphase war noch nicht vorbei und wir standen mit 1 Sieg und 1 Niederlage schon weit besser da, als am 6. Spieltag in Hanau

Third Round: Stigmata

Wie dank der Statistik zu erwarten war, ein sehr ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Zum Schluss konnten wir unseren sehr knappen Vorsprung aus der Halbzeit auf 470 – 214 erhöhen. Damit war dies unser zweiter Sieg gegen die Aschaffenburger und in der Gruppe.

Fourth Round: Watchdogs

Und nun stellte sich für uns zum 4. Mal die Frage: “Who let the dogs out?”
Die Watchdogs starteten gewohnt offensiv uns setzten uns stark unter Druck. Dies machte sich auch am Punktestand bemerkbar. Zum Ende der ersten Halbzeit zogen wir nochmal an, machten knapp 100 Punkte gut und beendeten so die erste Halbzeit mit 97 – 257 für die Watchdogs.
In der zweiten Halbzeit konnten wir nochmal stark nachlegen und den Hanauern zeigen, dass wir in Rosenheim nicht unverdient gewonnen hatten.
Wir machten weiter Punkte gut und beendeten das Spiel mit 361 – 257.
Damit holten die Watchdogs einen Sieg, der mehr als verdient war und zeigten wieder deutlich, warum sie sich deutscher Meister nennen dürfen.
Es ist immer wieder ein Erlebnis, gegen diese extrem starke Mannschaft spielen zu dürfen

Damit waren wir aufgrund der Punktedifferenz 2. der Gruppe C. Unser nächster Gegner war somit der 1. aus Gruppe A…
Das Hausteam und GLL Dritter: Ghost – LaserTag

As always: Technische Schwierigkeiten

Da sich das Tunier aufgrund der technischen Schwierigkeiten stark verzögerte und wir doch eine 5-stündige Heimreise einplanen mussten, überlegten wir, das Tunier abzubrechen und gleich die Heimreise anzutreten. Das Team entschied sich aber dagegen und so warteten wir, bis das Spiel gegen die Ghosts startete.

Viertelfinale: Ghost

Diese zeigten uns deutlich, wer der Chef dieser Halle ist. Sie dominierten uns in beiden Halbzeiten und wir bekamen von allen Seiten Markierungen ab.
Philosophisch gesagt blieb uns in diesem Spiel nichts anderes übrig, als ins rote Licht zu gehen.
Das bestätigte auch der Endstand: -202 – 806. Deutlich. Aber gegen so ein starkes Heimteam zu verlieren ist keine Schande.
Glücklich und zufrieden, dass wir keine Rosenheimer Eintagsfliegen sind, traten wir den Heimweg an und gegen 04:00 Uhr früh fiel der letzte von uns ins Bett.

Die Ghosts konnten das Tunier gewinnen und damit den Watchdogs den zweiten Platz auf der GLL Tabelle abnehmen.
Nochmals herzlichen Glückwunsch von unserer Seite

Fazit

Abschließend bleibt noch zu sagen, dieser Spieltag hatte seine positiven wie auch negativen Seiten. Die Teams waren alle gut gelaunt und das Catering, dass von den Ghosts organisiert wurde war grandios! Es bleibt nur ein komischer Beigeschmack was die Technik betraf…Hier muss unbedingt nachgebessert werden. Aus der Heimat kam uns zu Ohren, dass der Stream diesmal auch nicht berauschend gewesen muss. Bei vielen Spielen minutenlanges Schweigen und keine Moderation derer. Bei einem so langen Spieltag ist es wichtig dass der Zuschauer zu Hause unterhalten wird und nicht ins Wachkoma fällt  Aber da sind wir zuversichtlich dass das nur ein einmaliger Ausrutscher war ^^

In diesem Sinne verabschiedet sich die Beamforce One fürs erste, die nächsten Turniere wollen geplant werden.

Gehabt euch wohl, AHU AHU AHU